Bezirksorganisation Horn

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Androsch: SPÖ will Tierleid in EU stoppen

Im Landwirtschaftsausschuss steht heute unter anderem ein SPÖ-Antrag auf der Tagesordnung, der das Tierleid vor allem im Nutztierbereich auf EU-Ebene verringern soll. „Die SPÖ will die GAP-Fördermittel an höhere Tierschutz-Standards und kürzere Tiertransporte knüpfen“, so SPÖ-Tierschutzsprecher Maurice Androsch. Der SPÖ-Antrag fordert die Bundesregierung auf, sich bei den Verhandlungen zu den gesetzlichen Vorgaben der nächsten Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2021 dafür einzusetzen, dass die Fördermittel insgesamt zu mehr Tierschutz in der Europäischen Union führen.

So fordert die SPÖ u.a. strengere und detailliertere Zielvorgaben für den Schutz von Nutztieren, einen Ausbau der Forschung zu Technologie und Hygiene von fahrenden Schlachthöfen sowie möglichst stressfreier Schlachtung. „Unser Ziel muss es sein, Tierleid im Nutztierbereich europaweit stetig zu verringern“, so Androsch. Außerdem sollen die Förderungen, die im Rahmen von Maßnahmen des Programms für die ländliche Entwicklung gewährt werden, daran geknüpft werden, dass im landwirtschaftlichen Betrieb im Vergleich zu den europäischen und innerstaatlichen Mindest-Tierschutzstandards ein höheres Tierschutzniveau eingehalten wird.

„Die EU-Bürgerinnen und Bürger sind zunehmend besorgt über die Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf den Tierschutz und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier“, so der SPÖ-Abgeordnete. Deshalb müsse man dringend Anreize schaffen, damit die geforderten Tierschutzstandards erfüllt werden.